Der Spieler von Fjodor Dostojewskij

Ich muss etwas gestehen, ich habe Der Spieler schon fertig gelesen. Ich weiß, ich weiß, der Punkt war, daß ich immer bevor ich ein Buch lese, darüber schreibe, warum ich dieses Buch gewählt habe, wie meine Gedanken auf dieses Buch geleitet ist, aber es ist nicht immer so einfach, eigentlich nie einfach, auf Kommando hinzusetzen und die Gedanken klar und sinnvoll zu formulieren. Zudem auf Deutsch! Des öfteren will man einfach lesen. Ich befürchte, es wird nur schlimmer. Zumindest ist das Folgendes basiert auf Notizen, die ich vor dem Lesen niedergeschrieben (also, niedergetippt) habe. Soviel konnte ich mich noch zwingen, zu machen:

Wenn du auf die Grafik schauen könntest, diese Grafik, die ich mal erwähnt habe, die alles was ich gelesen habe sortiert und zur Analyse presentiert zeigt, die bisher nur als Konzept existiert, würdest du sehen, daß ich meisten nur englische Bücher lese, d.h. Bücher, die auf Englisch geschrieben sind, und einige, aber wenige, Übersetzungen ins Englischen. Zudem auch einiges auf Deutsch. Warum? Na, kurz gesagt, weil ich Bücher ausschliesslich in der Originalsprache lesen möchte, was natürlich blödsinn ist. Ich werde nie, nicht in ein tausend Jahren, alle Sprachen beherrschen, in der was lesenswertes geschrieben wurde, und ich bin derjenige, der daraus verliert. Aber gleichzeitig habe ich genug schlechte Übersetzungen gelesen um zu wissen daß sie ein sonst gutes Buch durchaus ruinieren kann.

Daher lese ich keine französische Autoren, das ich vielleicht in meinem Leben noch erreichbar, daß ich Französisch einigermaßsen beherrsche. Aber Russisch oder Islandisch oder was sonst?

Die Bibliothek für Anglistik-Amerikanistik der Humboldt Universität hat natürlich keine Übersetzungenen ins Englishen. Wenn man russische Autoren studiert, studiert man das unter Russiche Literatur auf Russisch nicht Englisch. Die öffentliche Bibliotheken haben aber zweifellos Übersetzungen aus alle Sprachen. Aber ausreichend wie meine Deutsch ist, mich verständlich zu machen, wenn ich auf Deutsch lese, geht es trotzdem was verloren, es bleibt ein Distanz zwischen mir und die Geschichte. Ich meine, wenn ich schon mal eine Übersetzung lesen muss, dann besser auf meine Muttersprache, oder, statt zweimal Lost-in-translation? Na, also, was tun?

Ungelöst wie das bleibt, in diesem Fall habe ich Dostojewskijs Der Spieler in einer Kiste zu verschenken gefunden. Ja, wenn das Universum das schon mal veranlasst, daß es zu mir findet…

-Reading the Why

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