Daniela von Luise Rinser

Daniela von Luise Rinser habe ich auf der Straße gefunden, in einer Kiste von Bücher, die jemand zu verschenken hinausgestellt hat, was seltener und seltener in Berlin vorkommt. Es gab eine Zeit, vor drei, vier Jahren, nicht sehr lange, wenn man alles mögliches auf den Straßen finden konnte, und nicht nur Schrott, sondern gute brauchbare Sachen: Regale, Sessel, Geschirr, Schuhe, natürlich Bücher. Jetzt, verkauft man sie eher, lässt man sie im Internet versteigen, oder auch verschenkt man sie über Facebook-Seiten.

Rinser war eine Lieblingsautorin von einer ex-Freundin. Ich habe damals eine Sammlung Kurzgeschichten von ihr gelesen, Ein Bündel weißer Narzissen, und fand sie wenn nicht besonders fesselnd, zumindest schön geschrieben. Daniela liegt seit Monaten im Bücherregal, unbeachtet. Wenn ich nicht am Wochenende einen Sprachtest machen müsste, und als Vorbereitung mich vorgenommen hätte bis dahin nur Deutsch zu lesen, hätte ich es wahrscheinlich die nächsten Jahre auch nicht rausgeholt. Nicht gerade die glamouröseste Empfehlung, aber so oder so wollen Bücher einfach gelesen werden, oder?

-Reading the Why

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